Da keine Kunst bestehen kann, wenn sie nicht gepflegt wird und neue BlĂŒten treibt, widmet sich „a cappella“ mit einem integrierten Wettbewerb intensiv der Förderung des Nachwuchses im Vokalmusikbereich. Aus der PrĂ€sentation und Auszeichnung von Nachwuchsensembles im Rahmen des Festivals entstanden, hat sich der Internationale A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig seit 2007 als einer der wichtigsten seiner Art etabliert, zu dem junge A-cappella-Gruppen aus aller Welt anreisen.

Die hohe QualitĂ€t und der besondere Reiz des Wettbewerbs rĂŒhren nicht zuletzt daher, dass er als einziger seiner Gattung nur eine Kategorie fĂŒr alle Teilnehmer vorsieht: Die Ensembles treten unabhĂ€ngig vom Genre und sowohl unverstĂ€rkt als auch mit Mikrophonen zum Wettstreit miteinander an. Neben dem Leipzig A CAPPELLA Award und Preisgeldern fĂŒr die Bestplatzierten wollen die Initiatoren von amarcord den jungen Ensembles aber vor allem wichtige Erfahrungen, Tipps und Impulse mit auf ihren weiteren Weg geben. Dazu gibt es neben dem eigentlichen Wettbewerb – der vor einem 500-Personen-Publikum und einer hochqualifizierten Jury ausgetragen wird – zusĂ€tzliche Angebote wie einen Workshop mit einem erfahrenen Dozenten, in dem alle Gruppen an ihrer musikalischen PrĂ€sentation arbeiten, und ein Seminar zur Stimme durch einen Phoniater. Angestrebt wird so ein intensiver Erfahrungsaustausch auf verschiedenen Ebenen und mit möglichst vielen Gleichgesinnten – der Jury, den anderen Wettbewerbsgruppen, den KĂŒnstlern der Festivalkonzerte und nicht zuletzt dem Publikum.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Jury des Wettbewerbs besteht bestĂ€ndig aus versierten Musikern und Kennern der Szene. Ehemalige Mitglieder der King’s Singers ĂŒbernahmen bisher jedes Jahr den Vorsitz der Jury. Dazu kamen Mitglieder von Gruppen wie Rajaton oder The Real Group sowie – als konstante Begleiter des Wettbewerbs seit Beginn – der Musikchef im Tagesprogramm von MDR FIGARO, Martin Hoffmeister, und jeweils ein Mitglied der Ausrichter und Initiatoren amarcord. Da der Wettbewerb Wegbereiter und Wegbegleiter fĂŒr den Nachwuchs sein möchte, soll der Kontakt mit allen auch ĂŒber die Wettbewerbstage hinaus bestehen. Dem gleichen Gedanken der Nachhaltigkeit folgend, werden die AWARD-Gewinner (bzw. ersten PreistrĂ€ger) im Jahr nach ihrer Wettbewerbsteilnahme erneut nach Leipzig eingeladen und dĂŒrfen ein eigenes, abendfĂŒllendes und entsprechend honoriertes Konzert im Programm des Festivals „a cappella“ geben.

 

Nachgewiesenermaßen erfahren die Gruppen durch dieses umfangreiche und vielschichtige Angebot wertvolle Impulse fĂŒr die eigene Entwicklung. Das kommt letztlich auch der Szene wieder zu Gute und das „a cappella“-Festival selbst profitiert ganz direkt davon, da es auf diesem Wege neue, innovative Ensembles kennen lernen, prĂ€sentieren und stĂ€rken kann. Viele ehemalige PreistrĂ€ger und Teilnehmer konnten sich durch konsequente Weiterentwicklung eine Karriere auf- bzw. ausbauen und wurden erneut zum Festival eingeladen, um gefeierte Konzerte zu geben. Der Wettbewerb spricht zudem ein Publikum aller Altersschichten an.



Dennoch ist er natĂŒrlich gerade fĂŒr jĂŒngere A-cappella-Fans eine besonders interessante Anlaufstelle, Musik und Gruppen kennenzulernen – nicht zuletzt, da der Eintritt zu den Austragungsrunden des Wettbewerbs seit jeher frei ist.