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An den Frühling (Eröffnungskonzert)

An den Frühling (Eröffnungskonzert)

1. Mai 2026 – 19:30
Oper Leipzig, Augustusplatz 12, 04109 Leipzig

In den Wonnemai hinein steigen a cappella und seine Hausherren amarcord einmal mehr frischen Muts und Programms – erstmals aber gemeinsam mit und in der Oper Leipzig!
2026 wird dort mit einem Festival Albert Lortzing gefeiert, der sich als Opernkomponist gerade auch in seiner Leipziger Zeit einen großen Namen machte. So spüren amarcord zum Auftakt ihres hauseigenen Festes und in der Verknüpfung der »Häuser« nach, was Lortzing und – ganz die amarcord’sche Manier – auch seine Zeitgenossen dereinst eigentlich für Vokalensembles und Chöre zu Papier und zu Stimme brachten. Es erwarten uns ein a cappella Auftakt im Geiste der romantischen Tradition von Männerchor und Liedertafel, mit Werken von Lortzing und etwa Marschner oder Mendelssohn – und der gesellig-klangvolle Auftaktakkord in einen weiteren vokalen Frühling in Leipzig!

Konzerteinführung mit Frau Dr. Irmlind Capelle und amarcord um 18:35 Uhr im Konzertfoyer

amarcord, sitzend und stehend in die Kamera blickend

Rezension

Leipzig, 02.05.2026

Mit Haltung, Witz und Rebensaft
Amarcord läuten das 26. Festival „a cappella“ Leipzig in der Oper mit Lortzing und Zeitgenossen akkurat ein

Unter prallster Wonnesonne startet am 1. Mai das 26. Festival „a cappella“ in Leipzig – in bewährter Tradition mit dem Gastgeberensemble amarcord und einem von ihnen neu angefertigten Programm, erstmalig allerdings (endlich und erfreulicherweise) im prächtigen Saal des Leipziger Opernhauses. Jenes zelebriert in diesem Frühjahr den Komponisten Albert Lortzing – und so entstand eine Kooperation zwischen „Lortzing 26“ und „a cappella 26“, bei dem amarcord sich erstmals dem Schaffen des auch in Leipzig aktivem (und beliebtem) Komponisten widmete. Natürlich mit der Frage: Was hat Lortzing denn für Chöre und Ensembles komponiert? Und: Wie spricht das Sänger wie die amarcords (und das Publikum) heute an?
Eine spannende Herausforderung auch für die in so vielen stilistischen Bereichen versierten und immer auch neugierigen fünf Sänger, die im Konzerteinführungsgespräch vorab schon einmal ihre Erkenntnis mitteilen: Lortzing ist durchaus zeitlos, ein sich lohnendes Feld, ein vielleicht unterschätzter Notendichter seiner Zeit. Amarcord haben ihn im Zuge dieses Projektes und gewissermaßen Auftrags für sich entdeckt – und lassen uns, die „a cappella“-Gemeinde, nun daran teilhaben.

Hier lesen Sie die vollständige Rezension als PDF-Download.